Nachdem schon beim Tennisfußballturnier in Schwarzau sowohl die roten als auch die rosa Sterne ihren Auftritt hatten stand letzten Samstag wieder ein gemeinsamer Auftritt am Programm, allerdings nicht bei einem Fußballturnier sondern bei etwas, das mindestens genauso anstrengend sein kann: beim Feiern am Wolfsberger Oktoberfest.
Weit weg von der berühmten Theresia-Wiesn laden 4 Wirte aus dem Schwarzautal Jahr für Jahr zum Maß-Trinken und Weißwurst-Essen und das mit Erfolg. Zwar ist der Vergnügungspark etwas kleiner als der beim Namensvetter in München doch die Stimmung im Zelt hinkt der vom Original wohl nicht hinterher, ist sogar noch etwas gemütlicher.

Alleine das wäre schon Grund genug diese Veranstaltung zu besuchen, doch dieses Jahr gab es noch einen weiteren triftigen Grund: Wurde letztes Jahr die Miss Schwarzautal gewählt, so galt es heuer einen würdigen Partner für sie zu suchen. So stellten sich also 12 wackere Kandidaten der Jury um in 3 Wertungsdurchgängen zu bestehen. So besonders wäre das ja noch nicht, wären unter diesen 12 nicht auch einige bekannte Gesichter. Schadlbauer Karl, der schon im Gründungsjahr das Turnier in Trössengraben mit dem roten Stern bestritt, Kupfer Raphael und Kaufmann Patrick, die zwar keinen offiziellen Einsatz zu Buche stehen haben aber vor einiger Zeit den Sonntagskicks beiwohnten und natürlich zwei, die schon oft das rote Trikot übergestreift haben; unser Standardlibero Thomas Schadlbauer sowie Sturmspitze und „Notfallsgoalie“ Dominik Platzer.

Über eine Stunde lang "duellierten" sich die schönen Jungs teils eingekleidet von der Firma Goldmann, teils ziemlich nackig auf der Bühne; heimsten Applaus und sammelten Punkte. Auch die roten Sterne darunter, bekam doch Shady für seinen reschen Auftritt in Boxershorts als eine der wenigen die volle Punktzahl - das Fußballspielen stählt anscheinend den Körper. Am Ende allerdings stand ein anderer ganz oben: Mit dem absoluten Maximum von 150 Jurypunkten und damit unangefochten wurde unser
Platzer Dominik zum Mr. Schwarzautal gewählt.

Dass die Mädels auf ihn fliegen wussten wir schon, dass der Deutschland-Import allerdings das heißeste Eisen im Schwarzautal ist - damit konnten wir nicht rechnen. Wollen wir nur hoffen, dass er auch weiterhin seinen nun gekürten Traum-Body in den Schlamm schmeißt, wenn er wieder einmal zwischen die Pfosten muss.
Nach der Wahl war es natürlich noch lange nicht aus. Es wurden noch einige Maß getrunken, zur Musik der Lauser auf Bänken und Tischen getanzt, Perner Karli hielt an der Weinbar noch die Ehre der Glojacher aufrecht und irgendwann in den frühen Morgenstunden als das Zelt schon ziemlich leer und die Securities schon einigermaßen aufdringlich wurden, brachen auch die letzten Spieler und Spielerinnen den Heimweg an. Alles in allem eine mehr als gelungene Veranstaltung. Wir freuen uns aufs nächste Jahr!
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